2. Chemnitz-Marathon

Der Abend vor dem Marathon. Die Atmosphäre im Kinofoyer ist geprägt von geselliger Geschäftigkeit. Startunterlagen werden abgeholt, eilig melden sich noch einige Kurzentschlossene an, andere testen bereits das vielfältige Nudelbuffet. In einer Nische abseits des Trubels spielen sich die Masters of Gravity ein.

Wir zeigen an diesem Abend zum dritten Mal die für das Schauspielhaus zusammengestellte Nummer. Chrissi perfektioniert die Vierballtricks und will den Fünfballrun zum Schluss länger halten.  Frischi, Ugster und SuicideFlo probieren die neuen Tricks, die sie zeigen wollen während Phil und Sylva die Sichtlinien für den notwendigen Blickkontakt ausprobieren. Ob bei den beiden schon ein bißchen Wehmut ob des baldigen Abschieds  dabei ist? Nein, sie sind ganz Profi und werden gleich einen ihrer  besten Auftritte bieten.

Das Publikum lässt sich schnell mitreißen. Besonders beeindruckt sind die erstaunlich zahlreich angereisten Jongleure.

Chrissi macht seinem zweiten Namen alle Ehre und zieht seine Nummer durch wie eine Maschine. Der Vierballabschnitt und der nicht endende Fünfballrun sorgen für spontane Begeisterungsrufe aus dem Publikum. Die Diabolospieler zeigen ihr frisches Programm. An den Publikumsreaktionen lässt sich erkennen, dass der eine oder andere schon einmal ein Diabolo ausprobiert hat. Die wissen, wie schwierig manche der Tricks sind, die da auf der Bühne gezeigt werden.

Die Schleife an der Keule, die Phil dann Sylva schenkt kommt im Publikum hervorragend an. Die Keulenspielereien zu zweit laufen glatt durch. Dafür können sich die zwei auch bei Chrissi bedanken, der zweimal genau im richtigen Moment reagiert und die Zuschauer mit nettem Lächeln und ein paar flourishes von den drops ablenkt.

Bravo für eine tolle Teamleistung.

pictures (c) Emil Kurpierz

3 Responses to “2. Chemnitz-Marathon”

  1. Warum gibt’s hier eigentlich noch keine Kommentare? Hat’s euch nicht gefallen?

  2. ugster says:

    also mir hats gefallen…

    dort können wir gerne wiedert mal auftreten

  3. chrissi says:

    besser als das sommerfest, viel besser

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